Fjordland
Da sind wir jetzt im Fjordland. Hier ist es deutlich wärmer als in den vorherigen Regionen, so um die 20°C-Tagestemperatur.
Und, wir treffen endlich auf die "vielgepriesene Sandfliege", optisch erinnert sie an unsere Obstfliege, aber in Wirklichkeit ist sie ein seeehr bösartiges, blutraubendes Insekt. Wir haben dennoch Glück, die scheint das vorherrschende Shietwetter auch nicht zu mögen, normalerweise sollen die Viecher hier in unendlicher Anzahl vertreten sein.
Fast alle Aktivitäten im Fjordland finden eher draußen statt. Aber es ist Regen angesagt und das nicht zu knapp. Daher entscheiden wir uns gegen Bootfahren, lange Wanderungen usw.,
wir fahren nach Milford Sound, das liegt tief im Fjordland und ist hier der letztmögliche mit dem Auto erreichbare Punkt. Schon die Fahrt dorthin ist ziemlich beeindruckend, es geht entlang von Fjorden, Seen, Flüssen durch Wälder und über hohe Berge, mal wieder ein absolutes Naturerlebnis, das wäre sicher nur noch zu toppen, wenn man die Strecke erwandern würde, ok aber nicht wir.
Plötzlich stehen wir vor einem ca. 1,3km langen Tunnel, hinter diesem beginnt ein ca. 20 min. Abstieg der es in sich hat. Schon jetzt bezweifeln wir, das unsere Karre hier wieder hoch kommt, na mal sehen.
Milford Sound selber ist sehr überschaubar, hat aber einen Flugplatz und einen kleinen Hafen. Es ist natürlich ein traumhafter Ort und um das noch zu untermauern, scheint endlich mal wieder die Sonne T-Shirt-Wetter juhu. Viel machen wir nicht, laufen ein bisschen am Wasser herum, dann müssen wir so langsam den Rückweg antreten. Frei Campen ist hier leider nicht erlaubt.
Am Tagesanfang haben wir immer viel mehr Zeit, als nachher tatsächlich übrig bleibt. Die Entfernungen und Wege kann man doch schnell unterschätzen.
Aber der Rückweg ist genial, bei dem jetzt sonnigen Wetter, wirkt die Landschaft noch einmal ganz anders... unser Camper hat den Anstieg übrigens geschafft, hat halt ein wenig gedauert.
Zurück auf dem Campingplatz ist der Regen auch wieder da und die Temperatur fällt deutlich, aber das stört uns nicht, sitzen wir halt im Camper und lassen es uns gut gehen.
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