Donnerstag, 5. März 2026

 Wilsons Promontory

Da wir noch einmal durch Melbourne müssen, machen wir gleich noch ein bisschen Kultur.
Wir halten in der Nähe eines großen Parks und besuchen den Shrine of Remembrance, so eine Art Memorial für australische Kriegsteilnehmer, gut gemacht das Gebäude, zumal von der oberen Aussichtsplattform hat man einen sehr guten Blick über Teile Melbournes. Auch der umschließende Park ist eine sehr sehenswerte Anlage, sogar etwas sauberer und ordentlicher als der Friedrichshain, dass so etwas geht...
Weiter gehts zum Wilsons-Promontory-Nationalpark, dessen Spitze auch gleich der südlichste Punkt von "Festlandaustralien" ist. Hier sollen es nur so wimmeln von Koalas, Wombats, usw..
Leider ist der CamperPark "ganz unten" absolut voll, kein raufkommen und "wild stehen" ist hier nicht. Somit fallen auch die Touren in der Abend- und Morgendämmerung aus. Wir gehen einen kleinen Wildlife Trail, etwas im Inneren des Nationalparks und siehe da, hier springen etliche Kängurus und Emus durch die Gegend. Dehnen sind Menschen nicht fremd und so kommen wir ziemlich dicht an die Tiere heran. Nur die Wombats bleiben im Verborgenen.
Wir übernachten auch gleich in der Nähe des Nationalparks, in Yanakie.
















 

Mittwoch, 4. März 2026

Australien



Es ist der 28.02.2026 und wir verlassen Neuseeland in Richtung Australien, Melbourne. 
Die Rückgabe des Campers verlief absolut unkompliziert und die nette junge Frau vom Service fuhr uns gleich noch zum Flughafen.
Die Abfertigung am Flughafen und zugehörige Ausreiseformalitäten gestallten sich völlig easy.
In Melbourne angekommen, schnell den "Einreiseautomat" erledigt und ab zum Gepäckband. Wie sollte es anders sein, Docs Rucksack fehlt, aber dank einer Eingebung schauen wir noch einmal beim "oversize luggage" nach und siehe da, hierher hat er sich verirrt, na ein Glück.
Es ist warm in Melbourne, so um die 28°C und es herrscht eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit. Den Camper erhalten wir ja erst morgen, daher nächtigen wir in einem Hotel unweit des Flughafens.
Nach erfolgreicher Camperübernahme, die wie erwartet völlig entspannt abläuft, können wir starten. Erst einmal alles reinwerfen, einkaufen und ein bisschen durch Melbourne eiern, doch dann verlassen wir die Stadt. Die Stadt ist ganz schön groß und ich verfahre mich auch gleich ein, zwei mal, aber halb so schlimm, wir eiern ja nur rum.
Unsere Reiseroute hat sich etwas geändert, wir beginnen mit der Great Ocean Road, fahren also in westliche Richtung.
Die Great Ocean Road schlängelt sich entlang der Küste. Alle naselang gibt es etwas zu sehen, Strände, bizarre Felsformationen oder sonstige "Ufergestaltungen" (hier keine weitere Aufzählung). Heute schaffen wir nur noch ein kleines Teilstück der Strecke und übernachten auf einem Campingplatz in Anglesea. Den Rest der Route erledigen wir am nächsten Tag, irgendwo kreuzt sogar ein Känguru unseren Weg. In Kennett River machen wir eine kleine Wanderung, angeblich gibt es hier jede Menge Tiere zu sehen. Das einzige was wir sehen sind etliche Warnschilder vor der Schlange, da sind wir ja mit unseren Flip Flops bestens gewappnet. Ganz zum Schluss zeigt sich noch ein Koala hoch in einem Eukalyptusbaum, na ja besser als nichts.
Die Nacht verbringen wir in Port Campbell. 
Morgens gehts weiter nach Warrnambool, hier finden wir endlich jemanden, der unsere  australischen Simkarten aktiviert, das war wirklich guter Service. In zwei Läden davor war das nicht möglich und auch der Onlineservice hat es nicht hinbekommen.
Leider müssen wir den ganzen Weg wieder zurück, nehmen diesmal aber den Highway, der weiter im Landesinneren verläuft. Und hier liegt "Australiens Brandenburg", zumindest sieht es genau so aus...Felder und Rindviecher, vielleicht kann man hier etwas weiter schauen...
Wir schaffen es nicht ganz bis Melbourne, also bleiben wir über Nacht in Werribee, ein schöner Campingplatz direkt am Wasser.









































Mittwoch, 25. Februar 2026

Route auf der Nordinsel

 

Hier die ungefähre Route auf der Nordinsel



 Cape Reinga

Cap Reinga, der nördlichste Punkt Neuseelands, ist unser nächstes Ziel. Auf dem Weg dorthin machen wir in Pakiri und Paihia Station. Unterwegs Fjorde, Buchten, Strände....
Die letzten 100km befährt man so eine Art schmale Halbinsel und es ist mal wieder seeehr abgelegen.
Das Cap selbst ist beeindruckend, einmal aufgrund seiner landschaftlichen Gegebenheiten und andererseits sind die Kapriolen des Meeres ziemlich beeindruckend. Es treffen hier ja  sozusagen  die Wassermassen links und rechts des Caps aufeinander und diese haben unterschiedliche Strömungsrichtungen, was zu ordentlichen Wellen, Strudeln usw. führt.
Das Beste, direkt unterhalb des Caps existiert ein freier Campingplatz, fast direkt am Strand.
Ein herrlicher Ort um zu übernachten. Nach dem Dunkelwerden erscheint ein fantastischer Sternenhimmel, wir sind uns einig, so etwas äußerst selten gesehen zu haben. 
Besser hätten wir den Tag und den Abend nicht verbringen können.
Unweit des Caps befinden sich riesige Sanddünen, diese sind bis zu 150m hoch. Wer Lust hat kann sich ein Sandboard ausleihen und den Rückweg somit ein wenig beschleunigen. Wir sind zu faul, das Board auf die Dünen zu schleppen, der Aufstieg ist auch ohne Board anstrengend genug, runter kann man ja rennen.
Unterwegs halten wir noch zweimal am ninety Mile Beach, dieser erstreckt sich vom Cap bis zum Ende der beschriebenen Halbinsel gehalten.
Es ist ein endloser, schöner Strand, aber zum baden lädt er, oder besser gesagt die anwesenden Wellen, eher nicht ein.
Nächste Station ist Baylys Beach, Strand, Bucht, schön....
Die letzten drei Nächte bleiben wir in  Muriwai Beach, so ca.: eine Stunde oberhalb Aucklands.
Ein guter Ort um noch ein paar faule Tage mit kleinen Aktivitäten zu verbringen. Die direkte Strandlage lädt natürlich zum Baden ein, unweit existiert eine Gannet Colony (Tölpel), da sind wir auch mal hin gelatscht und den Rest der Zeit können wir auch ganz gut mit "nichts tun" verbringen.
Wir haben eine nette ältere Dame aus England kennengelernt, die seit Jahrzehnten (unter anderem) Neuseeland bereist und so haben sich auch noch ein paar interessante Gespräche ergeben.
Damit endet unser Neuseelandausflug, nach 49 Tagen und 7500km.
Morgen gehts nach Auckland, den Camper abgeben und dann natürlich weiter nach Australien, da werdet Ihr voraussichtlich auch wieder von uns hören...















Freitag, 20. Februar 2026

 Weiter gehts in Richtung Rotorua

Das nächste große Ziel ist Rotorua, bekannt für seine vulkanischen Aktivitäten.
Doch kurz hinter Mokau stopt uns ein Straßenarbeiter: wo wollt ihr denn hin?; so 100km der Straße folgen...; ja gut aber nicht mehr heute, die Straße ist gesperrt (da war ein Berghang abgestürzt und somit ging hier nichts mehr) ok da vorn kommt ein Zeltplatz, direkt am Strand, da könnt ihr bleiben....;  machen wir und fahren weiter, schlau wie wir sind versuchen wir weiter zu kommen, nach ca.: 10km geht nichts mehr und wir kehren um, na ja Schweinchen Schlau kann nicht immer gewinnen....
Der empfohlene Campingplatz (Seaview Holiday Park) ist genial, direkt am Strand gelegen und kaum einer da, der Strand besteht aus pechschwarzem, feinem Sand, echt gewöhnungsbedürftig, aber wir können im Meer baden, endlich mal. 
Ein super schönen Sonnenuntergang ist unser abendliches Fernsehprogramm und ein ordentliches Tunfischsteak sorgt für den Rest.
So mehr oder weniger auf dem Weg nach Rotorua liegen Drehorte des Films >Der Herr der Ringe<, da wohnen wohl Hobbits, aber leider nicht heute, keiner da, muss man vorbuchen, na denn weiter. Übrigens die Hobbits habe Glück kein Auto zu fahren, denn die letzten 10km der Straße sind absolute Sch..... das Vergnügen haben wir ja gleich zweimal, hin und zurück.
Es ist mal wieder ordentlich Regen angesagt und der lässt nicht lange auf sich warten.
Was macht man also, fährt an einen "warmen Fluß", so ca.: 40°C und geht baden, das macht allen Spaß, zumal die Kulisse so mitten im Regenwald mal wieder genial ist.
Wir übernachten etwas außerhalb von Rotorua und suchen uns einen Stellplatz, der noch nicht völlig abgesoffen ist.
Am nächsten Tag folgt etwas Kultur und Stadtbesichtigung, auch hier sind heiße Quellen und Schwefelgeruch allgegenwärtig. Es existieren Unmengen an "vulkanischen Thermalangeboten", da fällt die Entscheidung gar nicht so leicht. Wir fahren ins "Waimangu Valley", hier wandern wir so zwei Stunden durch "Vulkangebiet", heiße Quellen, Kraterseen, Geysire, na alles was man so braucht. 
Dann gehts direkt in Richtung Bay of Plenty, eine ausgedehnte Bucht im Nordosten, wir landen in Ohope. 
Weiter in nördliche Richtung folgt eine Bucht, mit genialem Strand, auf die nächste und irgendwie ähneln sich alle. Teilweise sind es kleine abgelegene Gebiete, teilweise mondäne Urlaubsorte, aber überall ist es schön. 
Ich spare mir die Aufzählung und Beschreibung eines  jeden Strandes und erst recht die Überfrachtung mit Strandfotos die eh alle gleich aussehen. 
Überall treiben sich Surfer herum, die Brandung / Wellen sind dafür auch ziemlich gut geeignet. Selbst aus glatter See türmen sich zum Strand hin ansehnliche "Surfwellen" auf, da haben die Surfer Spaß.
Hier nur die grobe Fahrtrichtung mit entsprechenden Übernachtungspunkten:
Nach dem Ohope Beach umrunden wir die  Coromandel-Halbinsel, machen Station am Hot-Water-Beach und am Shelly Beach (in der Nähe des Ortes Coromandel). Dann gehts weiter nach Orere Point und durch Auckland nach Pakiri und Paihia.
Jetzt befinden wir uns schon oberhalb Aucklands und werden hier noch ein wenig die Gegend erkunden. Wir wollen es gar nicht so recht glauben, aber unsere Zeit in Neuseeland neigt sich dem Ende entgegen, in 6 Tagen gehts nach Australien...