Break-Outer
der große GRINGO TRAIL
mehr als 10.000 km auf der Traumstraße in Amerika
2018: durch Mexiko, Belize, Guatemala, Honduras, Nicaragua, Costa Rica zum Panama Kanal
2020: von der Südspitze Chiles&Argentiniens nach Peru, Bolivien, über den Äquator in Ecuador nach Kolumbien
bewaffnet mit nem Rucksack und guten Freunden
Montag, 2. Februar 2026
Freitag, 30. Januar 2026
Eine kleine Anmerkung...
Sicher ist, hier zu folgen, bei weitem nicht so interessant wie auf den vorherigen Reisen. Klar, ständig neue Länder, unbekannte Gebiete, Ungewissheit und (zumindest theoretisch) oftmals ein Hauch von Gefahr.
Das ist hier natürlich komplett anders, wir sind die ganze Zeit im gleichen Land, reisen super komfortabel mit dem Camper, der Tagesablauf ähnelt sich sehr und ich bin mir fast sicher, wenn wir den Camper die gesamte Zeit unverschlossen ließen, würde es überhaupt keine Rolle spielen. Neuseeland ist halt ein sehr angenehmes, entspanntes Reiseland. Das Schlimmste, was hier passieren kann... der Supermarkt hat deine Lieblings-Gummitiere nicht im Angebot.
Auch ist hier die Art, zu reisen, etwas anders. Im Grunde ist alles sehr gut erschlossen und wir fahren so vor uns hin. Es ist nicht so sehr ein "abhandeln von Highlights“, das Interessante ist hier schon die reine Fahrt an sich. Neuseeland besteht halt fast ausschließlich aus Natur, ständig wechselnde Landschaften, irre Gebirgspässe, Strände, Regenwälder usw.. Da sammelst du die Eindrücke direkt aus dem Auto. Es gibt den ganzen Tag etwas zu schauen und die Fahrt wird nie langweilig. Zwischendurch halten wir irgendwo an, wandern kleinere Runden oder gammeln auch mal am Strand herum (das allerdings erst in den letzten Tagen, da das Strandwetter vorher doch eher zu wünschen übrig ließ).
Das alles ist, zumindest für uns, unmöglich mit der Handykamera einzufangen, und den Versuch, der Landschaftsbeschreibung mit Worten, starte ich gar nicht erst.
Sicher könnte man irgendwelche abenteuerlichen, mehrtägigen Reisen in abgelegene Regionen veranstalten, aber das ist nicht so unser Plan, das überlassen wir dem jungen, dynamischen Teil der Reisebevölkerung.
Also weiter geht die langweilige (Scherz) superbequeme Reise, wir haben ja noch so einiges vor, und wer Lust hat, schaut hier ab und zu mal rein, und wer nicht, der halt nicht.
Mittwoch, 28. Januar 2026
Westküste
Sonntag, 25. Januar 2026
Auf nach Queenstown
Die Wettervorhersage lässt leider nichts gutes erwarten, Regen und kühl...
Also beschließen wir das Fjordland in Richtung Queenstown zu verlassen.
Ja Queenstown, schon der der Weg dahin, immer entlang des Seeufers, ein phänomenaler Ausblick. Leider schüttet es wie aus Kannen, das trübt die Aussicht ein wenig.
Gibt es eine bessere Lage, als die Queenstowns! Direkt am Lake Wakatipu, einem riesigen Gebirgssee, an den Seiten von hohen Bergen flankiert, aber alles in allem gar nicht so groß. Ich finde, am ehesten mit einem modernen Schweizer Wintersportort zu vergleichen. Es ist natürlich absolut auf Tourismus ausgerichtet, fast jede Hotelkette ist vertreten und es ist zu vermuten, dass hier schon einiges an Kapital unterwegs ist.
Das Hauptaugenmerk liegt aber eher auf dem Wintersport, der im Moment logischerweise keine Rolle spielt.
Unser Camper-Vermieter unterhält hier eine Station, also hin da und ein paar der notwendigsten Reparaturen am Camper erledigen lassen, das kennen die hier schon, ca. 45min später haben wir zwar keinen Neufahrzeug, aber das Wichtigste funktioniert wieder (z.B. der Kühlschrank für Lebensmittel und Bier...).
Wir fahren nach Arrowtown, einem kleinen (ehemaligen) Goldgräberort ca. 30min außerhalb Queenstowns. Bei dem Unwetter stehen wir lieber auf einem "richtigen Campingplatz". Der ist allerdings auch schon leicht abgesoffen, also benötigt man für jeden Gang außerhalb des Campers Gummistiefel oder barfuß in Latschen, Gummistiefel haben wir nicht... Zu hause würden wir wohle eher nicht auf die Idee kommen, bei 10°C barfuß durchs "Überschwemmungsgebiet" zu laufen.
Freitag, 23. Januar 2026
Fjordland
Da sind wir jetzt im Fjordland. Hier ist es deutlich wärmer als in den vorherigen Regionen, so um die 20°C-Tagestemperatur.
Und, wir treffen endlich auf die "vielgepriesene Sandfliege", optisch erinnert sie an unsere Obstfliege, aber in Wirklichkeit ist sie ein seeehr bösartiges, blutraubendes Insekt. Wir haben dennoch Glück, die scheint das vorherrschende Shietwetter auch nicht zu mögen, normalerweise sollen die Viecher hier in unendlicher Anzahl vertreten sein.
wir fahren nach Milford Sound, das liegt tief im Fjordland und ist hier der letztmögliche mit dem Auto erreichbare Punkt. Schon die Fahrt dorthin ist ziemlich beeindruckend, es geht entlang von Fjorden, Seen, Flüssen durch Wälder und über hohe Berge, mal wieder ein absolutes Naturerlebnis, das wäre sicher nur noch zu toppen, wenn man die Strecke erwandern würde, ok aber nicht wir.

